Mehr Lebensgefühl

Zeitfallen im Alltag

Wo sie lauern und wie man sie umgeht!

Wo sie lauern und wie man sie umgeht!

Wieder hat der Tag nur 24 Stunden. Wieder bleibt so vieles unerledigt. Jedem von uns stehen pro Tag genau 1440 Minuten oder 86 400 Sekunden zur Verfügung. Eigentlich genug Zeit.

Trotzdem reicht sie in der Regel hinten und vorne nicht. Leider können wir nicht eine Sekunde davon "horten" und für schlechte Zeiten aufheben. Aber wir können unsere Zeit besser nutzen, indem wir Zeitfallen erkennen, die uns kostbare Minuten rauben, und sie geschickt umgehen. Cordula Nussbaum, erfolgreiche Autorin und Coach, sagt Ihnen, wie es geht.

Zeitfalle 1: Billigkram
Billiges und schlechtes Handwerkszeug kostet unnötig Zeit und Nerven. Qualitativ hochwertige Sachen verrichten zuverlässig und effektiver ihren Dienst. Billigzeug geht schneller kaputt (Neukauf kostet Zeit und Geld), leistet weniger (Mehrarbeit) und behindert erfolgreiches Arbeiten. Mit einem Dampfbügeleisen wird die Wäsche schneller glatt und mit einem hochwertigen Messer schneiden Sie leichter und schärfer.

Zeitfalle 2: Aufschieben
Versuchen Sie möglichst alle Handgriffe und Aufgaben, für die Sie weniger als eine Minute benötigen, sofort zu erledigen. Wer den Locher nach Gebrauch gleich wieder in den Schrank räumt, findet ihn das nächste Mal sofort. Die Glühbirne im Gäste-WC ist kaputt? Wird sofort ausgetauscht. Der Vorteil an dieser Methode: Das Haus ist aufgeräumter, Sie verschwenden keine unnötige Zeit an To-do-Listen und haben den Kopf gleich wieder frei für andere Aufgaben.

Zeitfalle 3: Notlösungen
Versuchen Sie Notlösungen zu umgehen. Sie sind meistens unbefriedigend und zeitraubend. Wenn der Griff an der Schublade abgebrochen ist, vergeuden Sie keine Zeit auf komplizierte Notlösungen. Entweder bleibt die Schublade vorübergehend geschlossen oder Sie reparieren den Schaden gleich richtig.

Zeitfalle 4: Verzetteln
Eigentlich wollten Sie nur mal kurz Ihre Emails checken oder Wäsche aufhängen. Nach zwei Stunden sitzen Sie immer noch vor dem Computer und surfen ziellos im Internet oder sortieren die alten Zeitschriften im Keller. Sie beschäftigen sich also mit ganz anderen Dingen wie geplant und haben sich verzettelt. Das nächste Mal legen Sie eine bestimmte Zeitspanne fest (evtl. Küchenwecker stellen), innerhalb der Sie die vorgenommenen Aufgaben erledigen. Ist die Zeit um, wenden Sie sich der nächsten vorgenommenen Aufgabe zu.

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