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Mamas geben auch mal nach!
Kinder brauchen Klarheit und feste Regeln in ihrer Erziehung. Egal ob es sich um Umgangsformen, Bettgehzeiten, Naschgewohnheiten oder Fernsehkonsum handelt. Machen Sie daraus aber keine Prinzipienreiterei. Ausnahmsweise ist auch ein zweiter Lutscher erlaubt oder 15 Minuten länger aufbleiben. Solange Ausnahmen nicht zur Regel werden, bieten sie wertvollen Spielraum im täglichen Miteinander.
Mamas stehen auch nachts zur Verfügung!
Zugegeben: Nachtschichten gehören nicht zu den Lieblingsaufgaben von Müttern, trotzdem gehören sie als Liebesbeweis dazu. Wenn Ihr Kind Sie nachts braucht, weil es schlecht geträumt hat, das Knie weh tut oder der Kuschelhase fehlt, denken Sie daran: Wer nachts trösten kann, ist die wichtigste Bezugsperson. Das macht das Aufstehen zwar nicht angenehmer, aber ein bisschen leichter.
Mamas sagen wo es lang geht!
Ihr Dreijähriger will den Blumentopf in der Wohnung umgraben und Ihr Teenager braucht im Winter keine Jacke? Sie wissen, dass das Unfug ist, also sagen Sie es auch. Sie sind die Erfahrene und treffen gewisse Entscheidungen ohne Grundsatzdiskussionen. Alles durchgehen zu lassen, macht Erwachsene zu Erfüllungshilfen unreifer Entscheidungen. Kinder brauchen Eltern, die Verantwortung übernehmen. Zur Not auch mit einem bestimmenden: "Weil ich es so will!"
Mamas haben einen Plan!
Der Familienalltag läuft manchmal genauso, wie man es nicht möchte: keine Zeit für eine Gutenachtgeschichte, keine gemeinsame Mahlzeit am Tag, Geschrei beim Duschen. Wer regelmäßig den Familienalltag Revue passieren lässt, behält seine Vorsätze besser im Auge. Ein kurzes Resümee (was lief gut, was nicht) hilft, den großen Masterplan von der glücklichen Familie umzusetzen.
Mamas sind Vorbilder!
Sehen Sie das als Chance, Kompliment und Ansporn. Kinder decken sofort auf, wenn Eltern ihren eigenen Vorgaben nicht folgen ("Die Ampel war aber schon rot!"). Weil niemand rund um die Uhr perfekt sein kann, passieren uns Ausrutscher. Dann gilt: den Fehler eingestehen, sich entschuldigen und alles ist wieder gut.
Text: Magdalena Blasi
Fotos: Shutterstock











