
Blogs zum Thema
Forum zum Thema
Weitere Themen
Mehr zu diesem Thema:
Familienleben
So klappt die Patchworkfamilie
Wann und wie es den Kindern sagen?
Vieles hängt davon ab, wie alt und wie selbstständig die Kinder sind. Ebenso, wo sie ihren Lebensmittelpunkt haben. Ein Vater, dessen Kinder im Teenageralter nicht bei ihm leben, geht natürlich unter anderen Voraussetzungen auf Partnersuche als eine allein erziehende Mutter mit Kleinkindern. Je älter Kinder sind, desto empfänglicher sind sie für Erklärungen und desto besser sind sie in der Lage, die Veränderungen zu verstehen.
"In jedem Falle sollten Sie sehr einfühlsam mit den Kindern sprechen und ihnen frühzeitig die Veränderungen erklären", rät Single-Coach Lisa Fischbach. "Das nimmt ihnen die Angst vor der ungewissen Zukunft. Meist haben die Kinder ja bereits eine Trennung hinter sich. Das bedeutet für sie Verlust und für Kinder ist das häufig ein noch schmerzhafterer Prozess als für die Eltern. Nicht selten geraten sie in eine emotionale Krise. Daraus kann sie nur die Liebe der Eltern, Zuwendung und eine gewisse Stabilität führen.
Sympathie lässt sich nicht erkaufen
Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, die Sympathie der Kinder Ihres Partners um jeden Preis zu erkaufen. Ebenso wenig müssen Sie besser sein als der leibliche Elternteil. Ein Fehler, den viele Patchworker begehen. Hinzu kommt beim neuen Partner auch häufig Eifersucht auf den oder die Ex sowie die Befürchtung, die Stiefkinder nicht so lieben zu können, wie die eigenen - was im Übrigen niemand von Ihnen erwartet. Unsicherheit Ihrerseits und ein wenig anfängliche Skepsis und vielleicht sogar Ablehnung von Seiten der Kinder sind also durchaus normal. Auch wenn es schwer fällt: Bleiben Sie gelassen, wenn Sie zurückgewiesen werden. Das liegt nur selten daran, dass die Kinder Sie wirklich nicht mögen. Sie haben oft schlichtweg Angst, die Liebe ihrer Mutter oder des Vaters an den neuen Partner zu verlieren.
Das Tempo bestimmen die Kids
Ein Patentrezept, wie das Experiment Patchwork gelingt, gibt es leider nicht, schließlich ist jede Patchwork-Familie anders. Aber wie so oft hilft viel gegenseitiges Verständnis und ständiges offenes Kommunizieren. Silke und Jörg haben regelmäßige Familienkonferenzen gehalten. Dabei kam jeder zu Wort und wurde ermutigt, offen und ehrlich über Ängste und Probleme zu sprechen. Silke hat Lukas erklärt, dass sie ihn noch genauso lieb hat wie vorher, dass Jörg ihr aber Dinge geben kann, die ihr nur ein erwachsener Partner geben kann. Inzwischen hat sich die Situation entspannt. Lukas hat Emilia sogar schon seinen Freunden als kleine Schwester vorgestellt.
Lisa Fischbach: "Nicht Sie geben das Tempo vor, sondern Ihre Kinder. Der neue Partner muss sich den Platz in der Familie erst mühsam erarbeiten, indem er mit dem Elternteil und den Kindern aufmerksam und liebevoll umgeht." Das beobachten die lieben Kleinen nämlich sehr genau. Vermeiden Sie unbedingt, Ihre Regeln in ein bestehendes Familiensystem einbringen zu wollen. Vielleicht herrscht dort ein völlig anderer Rhythmus. Außerdem: Allzu große Veränderungen bringen in der Phase des Zusammenwachsens einer neuen Gemeinschaft nichts als Chaos und Unruhe. Und genau jetzt braucht die neue Familie besonders viel Sicherheit und Orientierung.
Liebesgeschichte mit Happy End?...
***Sind Sie eine Single-Mama und auf der Suche nach einem Partner und einer Patchworkfamilie? Machen Sie den ersten Schritt - bei Elitepartner.de!***











