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Massage mit Arnica-Öl
Es gibt etwa tausend Methoden, die zuverlässig zu einer Nackenverspannung führen: Zugluft, Stress, Maxitaschen oder schlechte Kopfkissen.
Vermutlich gibt es auch tausend gute Ratschläge, wie eine solche Verspannung überwunden werden kann. Wärmesalben, Wärmepflaster, Krankengymnastik, Abwarten, Teetrinken und Massagen gehören dazu.
Nicht kneten, sondern einreiben
Eine Methode, die mit jeder anderen kombiniert werden kann, und gegen jede Art der Verspannung vorbeugend hilft, ist eine Massage mit Arnika-Öl. Das Öl gibt es in Apotheken und Drogeriemärkten. Das einzige, was die Schmerzgeplagte jetzt noch braucht, ist ein Freund oder eine Freundin zum Einreiben. Das Wort "Massage" sollte vom Einreibenden nicht zu ehrgeizig interpretiert werden. Wer wirklich anfängt zu kneten, reizt die eh schon verhärteten Muskeln noch mehr. Gemeint ist vielmehr ein Einreiben, ähnlich wie beim Sonnencremeverteilen.
Wärme & Durchblutung fördern
Während die Hände vorsichtig über den Rücken streichen, entwickelt das Arnica-Öl seine Wirkung: Die Muskeln erwärmen sich und die Durchblutung wird angeregt. Durch die ätherischen Öle und Streichbewegungen macht sich bald eine wohlige Entspannung breit. Wenn der steife Nacken irgendwann vergessen ist, muss das Öl trotzdem nicht in der Medizinschublade versauern. Vor dem Sport erwärmt es die Muskeln, nach dem Sport hilft es, Muskelkater zu vermeiden und ganz ohne Sport wirkt es schlicht entspannend.
Übrigens: Frauen, die von ihrem Partner regelmäßig massiert werden, leiden zu 70 Prozent weniger unter beruflichem Stress. Und Stress führt? Genau: zu verspannten Nacken.
Text: Carola Dorner
Foto: Shutterstock











