Freundschaften und Co.29.07.2008 15:37:26
Seerose
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Ich bin jetzt Mitte dreißig und habe einen wirklich überschaubaren Freundes- und Bekanntenkreis. Eine richtig gute Freundin - die sogeannte beste Freundin - hab ich allerdings nicht. Ich bin vollkommen zufrieden so mit der Situation wie sie ist, da ich eher ein Einzelgänger bin und soziale Kontakte manchmal wirklich "anstrengend" finde. Ab und zu frag ich mich dann aber doch, ob dieser Zustand in meinem Alter "normal" ist. Ich mein, hat nicht jede Frau eine richtig gute Freundin, eine Seelenverwandte? Oder sollte sie nicht zumindest eine haben? Was meint ihr?
Beitrag erstellt am 29.07.2008 um 15:37:26
Antworten zum Thema: Freundschaften und Co.
elle
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Re: Freundschaften und Co.
Natürlich ist es schön, eine zu haben, aber erzwingen lässt es sich nicht, Das ist wie mit dem Partner: entweder man begegnet ihm und weiß "Das ist er" oder man begegnet ihm nicht.
Ich habe schon eine beste Freundin und bin auch sehr froh darum. Allerdings kennen wir uns auch schon aus der Schule. Diese lange Zeit und die vielen Erlebnisse, die wir geteilt haben, schweißen uns natürlich serhr zusammen. Später habe ich zwar immer wieder nette Freudninnen gefunden, aber an den Status meiner besten Freudnin sind diese nie herangekommen. Ich glaube, dass es - je älter man wird - immer schwieriger wird noch eine beste Freundin zu finden.
Beitrag erstellt am 30.07.2008 um 11:58:15
Emma
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Re: Freundschaften und Co.
Ich glaube nicht, dass du "unnormal" bist - elle hat da schon Recht: sowas lässt sich halt nicht erzwingen. Setz dich nicht unter Druck, zumal du ja schreibst, dass du mit der Situation so zufrieden bist! ...in Foren kann man übrigens auch gute Freunde finden
!
Beitrag erstellt am 31.07.2008 um 14:35:10
Caro
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Re: Freundschaften und Co.
Meine liebsten Freundinnen wohnen leider weit weg und ich sehe sie sehr selten. Trotzdem weiß ich, dass es sie in meinem Leben gibt jnd ich immer zu ihnen gehen kann. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl. Vor allem, wenn es in der Partnerschaft oder Berufsleben oft Veränderungen gibt, ist es toll zu wissen: diese Freundschaft bleibt. Aber ich gebe elle recht: erzwingen kann man es nicht. Vielleicht kannst du ja, wenn du das nächste Mal jemand nettes kennenlernst ein bisschen offener und engagierter sein. Wenn eine gute Freundschaft daraus wird ist es prima, wenn nicht, dann eben nicht. An Freundschaften muss man auch arbeiten. ABre sie sind es wert. Abnormal bist du deswegen sicher nicht. Du setzt nun einmal andere Prioritäten im Leben. Außerdem braucht nicht jede Frau eine Busenfreundin. Wenn sie dir bisher nicht gefehlt hat, wird sie dir auch in Zukunft nicht fehlen.
Beitrag erstellt am 04.08.2008 um 11:54:48
Cess
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Re: Freundschaften und Co.
Ich bin vollkommen zufrieden so mit der Situation wie sie ist, da ich eher ein Einzelgänger bin und soziale Kontakte manchmal wirklich "anstrengend" finde.
Ich habe das Problem, dass ich eher als "Gesellschaftsmensch" gelte, der immer und überall gut gelaunt ist und nun Schwierigkeiten haben, diese Bild aufrecht zu erhalten. "Anstrengende" soziale Kontakte, wie du sagst, kenne ich auch gut: Man trifft sich nach der Arbeit, versteht sich auch prima, lieber wäre ich allerdings daheim und hätte meine Ruhe. Mein Fazit: Steh dazu, dass du eine Einzelgängerin bist, zumal du damit ja keine Probleme hast.
Beitrag erstellt am 05.08.2008 um 08:27:53
Diamant
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Re: Freundschaften und Co.
@Cess und Seerose: Bei euren Beiträgen drängt sich mir mal wieder folgende Frage auf: Warum tun wir es uns eigentlich immer wieder an, uns in gesellschaftliche Rollenbilder drängen zu lassen? Warum setzen wir uns damit so unter Druck??? Ich selbst kann mich dem auch nicht entziehen und finde es furchtbar. Wenn eine unter euch in dieser HInsicht bereits die Erleuchtung erlangt hat, möge sie sich bitte zu Wort melden.
Beitrag erstellt am 09.08.2008 um 21:55:05
lasa
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Re: Freundschaften und Co.
Ich könnte ja ohne Freunde nicht leben und vor allem nicht ohne meine beste Freundin, die kann mir nichts und niemand ersetzen!
@Seerose: Nimm es nicht persönlich, aber wie jemand in deinem Alter noch keine beste Freundin haben kann, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Und dass du damit "zufrieden" bist, kann ich auch nicht so recht glauben...
Beitrag erstellt am 13.08.2008 um 16:11:31
Seerose
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Re: Re: Freundschaften und Co.
@Seerose: Nimm es nicht persönlich, aber wie jemand in deinem Alter noch keine beste Freundin haben kann, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Und dass du damit "zufrieden" bist, kann ich auch nicht so recht glauben...
Du tust ja gerade so, als hätte ich mich absichtlich gegen eine beste Freundin entschieden, so ist das ja aber nicht. Und: Sicherlich ist das nicht schön, aber soll ich etwas hinthertrauern, das ich gar nicht kenne? Wahrscheinlich bin ich bei der Wahl meiner Freunde einfach zu anspruchsvoll...
Beitrag erstellt am 19.08.2008 um 09:47:34
1x1
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Re: Freundschaften und Co.
Wahrscheinlich bin ich bei der Wahl meiner Freunde einfach zu anspruchsvoll...
Was heißt denn zu "anspruchsvoll"? Ich habe einen übersichtlichen Freundes- und Bekanntenkreis, den ich aber sehr schätze. Was bringen dir massenhaft "Freunde", wenn du mit mehr als der Hälfte kaum was anfangen kannst. Meiner Meinung nach sollte man da schon sorgfältig auswählen.
Beitrag erstellt am 22.08.2008 um 09:42:14
Seerose
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Re: Re: Freundschaften und Co.
Wahrscheinlich bin ich bei der Wahl meiner Freunde einfach zu anspruchsvoll...
Was heißt denn zu "anspruchsvoll"? Ich habe einen übersichtlichen Freundes- und Bekanntenkreis, den ich aber sehr schätze. Was bringen dir massenhaft "Freunde", wenn du mit mehr als der Hälfte kaum was anfangen kannst. Meiner Meinung nach sollte man da schon sorgfältig auswählen.
Das sehe ich ja prinzipiell auch so, manchmal frage ich dann halt aber doch, ob es "normal" ist, so wenig Freundschaften zu haben - gerade dann, wenn ich auf Freundinnen-Paare treffe, die sich anscheinend super verstehen...
Beitrag erstellt am 03.09.2008 um 10:52:48
Caro
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Re: Freundschaften und Co.
manchmal frage ich dann halt aber doch, ob es "normal" ist, so wenig Freundschaften zu haben
Ich würde mich an deiner Stelle nicht fragen, ob es "normal" ist- was ist schon normal, sondern es nur alleine für dich zu entscheiden: Bist du zufrieden, so wie es ist oder fehlt dir etwas? Wenn es für dich ok ist, brauchst du dir keinen Kopf zu machen. Wenn es dir fehlt, kannst du was ändern. Eigentlich ganz einafch, oder?? ![]()
Beitrag erstellt am 20.10.2008 um 09:05:09











